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Es gibt ein Ziel, aber keinen Weg; was wir Weg nennen, ist Zögern. Franz Kafka

Ob alt oder jung, reich oder arm, klein oder groß, schwarz oder weiß, betrunken oder nüchtern, mutig oder misstrauisch; letztendlich balancieren in unserer durch das angloamerikanische und europäische Rechtsystem geprägten Gesellschaft alle Menschen auf dem schmalen Grat, den wir noch immer DEMOKRATIE nennen.

Dabei sind wir Zeugen einer Gegenwart, die von einer zunehmenden Skepsis gegenüber einem Demokratiebegriff geprägt ist, der kontinuierlich von Staaten ausgehöhlt, von wirtschaftlichen Interessen überrollt oder von populistischen Schüben verzerrt wird. Und nebenbei ganze Bevölkerungsgruppen gar nicht mitdenkt. Der Grat wird also immer schmaler und es lauern Abgründe zu allen Seiten.

In Anlehnung an Carl Spitzwegs Werk, Gefährliche Passage aus dem Jahr 1839, steht die installative Passage über einen mit Tinte gefüllten Pool für alle bereit, die es wagen, diesen Weg zu passieren. Jeder Fehltritt bedeutet gleich den Absturz und somit einer nicht abwaschbaren Beschmutzung ausgesetzt zu sein. Anderes gesagt, jeglicher Populismus, Chauvinismus, neoliberaler Kapitalismus oder Rassismus, alle hinterlassen ihre dreckige Spuren. Einmal gefallen ist ewig gezeichnet. 

Was sich anschließend verbirgt, verraten wir nicht, aber es lohnt sich zu passieren! 

23.11. - 23.12.2017. | 14:00-22:00 täglich/free entry | WELTSALON @ TOLLWOOD | MÜNCHEN  

 

 

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